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Kühlanlagen: Varianten, Einsatzbereiche, Funktionsweise

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Kühlanlagen: Varianten, Einsatzbereiche, Funktionsweise

Kühlanlagen sind das Herzstück von Kühlhäusern, kommen in der Gastronomie zum Einsatz, werden aber genauso in Industrieunternehmen benötigt. Dort kühlen sie einzelne Räume / Sektoren / Hallenbereiche, sorgen für die Klimatisierung kompletter Gebäude und Maschinen sowie für die richtige Temperatur bei Produktionsprozessen.

Funktionsweise einer Kühlanlage

Die vier Hauptbauteile einer Kühlanlage (Kompressor, Verflüssiger, Drosselorgan und Verdampfer) nutzen das Prinzip der Verdunstungskälte. Diese entsteht, wenn ein Stoff aus dem flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand wechselt.

Phase 1: Kompression des Kältemittels

Der Kompressor (Verdichter) des Kühlaggregates saugt das gasförmige Kältemittel an und verdichtet es mit hohem Druck. Die dabei entstehende Wärme wird vom Kältemittel absorbiert. Dieses heizt sich bei dem Vorgang auf.

Phase 2: Abkühlung und Verflüssigung

Im Kondensator (Verflüssiger) wird das nun stark aufgeheizte Kältemittel wieder abgekühlt, indem ihm unter konstantem Druck Wärme entzogen wird. Hierbei wechselt es vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand.

Phase 3: Expansion

Ist der Verflüssigungsprozess abgeschlossen, wird das Kältemittel durch das Drosselorgan (auch Expansionsventil genannt) geleitet, wo sich der Druck wieder senkt.

Phase 4: Verdampfung

Als letztes strömt das flüssige Kältemittel durch den Verdampfer. Dort entzieht es der Umgebung die für den Verdampfungsprozess notwendige Energie. Die Umgebung (z. B. Luft) wird dabei gekühlt.

Geschlossener Kältekreislauf

Beim Verdampfen wird das Kältemittel erneut gasförmig, wodurch es dem Kühlprozess wieder zur Verfügung steht. Vom Verdampfer wird das Kühlmittel mittels einer Saugleitung zum Kompressor als Ausgangspunkt des Kühlaggregates geleitet.

Einsatzbereiche einer Kühlanlage

Die Einsatzbereiche von Kühlanlagen sind äußerst vielfältig. So werden in der Nahrungsmittelindustrie Lebensmittel mit entsprechenden Systemen gekühlt, um die Haltbarkeit zu verlängern. Weitergeführt wird die Kühlkette in den Kühlhäusern und Kühltheken von Gastronomie und Einzelhandel. Auch in der Landwirtschaft macht man sich entsprechende Kühlsysteme zunutze, um Weizen, Mais oder Raps in Silos zu konservieren und Schimmelbildung vorzubeugen. Auf Wintersportanlagen wie Eisbahnen und Rodelbahnen kommen moderne Kühlanlagen ebenfalls zum Einsatz. Im medizinischen Sektor sind Kühlanlagen Teil der Klimatechnik und werden für die Klimatisierung (als Klimaanlage) von Labor-, EDV-, Prüf- und CT-Untersuchungsräumen genutzt.

Bekannte Einsatzbereiche auf einen Blick:

● Verwendung als Klimaanlagen
● Prozesskühlung in der Industrie
● Konservierung von Lebensmitteln
● Sportanlagen-Kühlung

Kühlanlagen-Bauart von Einsatzzweck abhängig

Hochwertige Kühlanlagen sind relativ wartungsarm. Damit die Systeme optimal funktionieren, sollte man die richtige Kühlanlagen-Bauweise gemäß des jeweiligen Einsatzzwecks wählen. Weil Kühlanlagen in Modulbauweise vor Frost geschützt werden müssen, eignen sich diese besonders für die Installation in Innenräumen und Hallen. Eine Alternative sind Container-Kühlanlagen, bei denen sich die Module platzsparend in einer Energiezentrale (Container) befinden. Diese lässt sich dann z. B. außerhalb einer Produktionsstätte platzieren. Bei besonders großen Konstruktionen sowie dem Umbau bestehender Kühlanlagen sind baustellen-montierte Komplett-Kühlanlagen die richtige Wahl.

Fachmann für Anlagenbau als Ansprechpartner

Der richtige Ansprechpartner rund ums Thema Kühlanlagen ist ein Unternehmen für Klimatechnik und Anlagenbau, denn um eine umfassende Beratung kommt man nicht herum. Die Kühlanlagen-Profis mit technischer Ausbildung übernehmen die Inbetriebnahme und führen auf Wunsch Wartungen und Reparaturen mit Ersatzteilen durch.

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